Fitness – Für einen gesunden Körper


Die Massage

Die Massage als solches ist bestimmt jedem ein Begriff. Ob zur Lockerung verspannter Körperpartien, zur Regeneration bei Verletzungen oder einfach nur zur Entspannung, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Doch ganz sicher gibt es Betrachtungen auf und um die Massage, die nicht jedem auf Anhieb bekannt sind oder mit denen man sich einfach auch noch nicht beschäftigt hat. Nachfolgend soll einmal ein Blick auf Herkunft, Verbreitung, Ausformung und vieles mehr rund um die Massage geworfen werden. Ein interessantes Thema!

 

Geschichte der Massage

Massagen als Mittel zur Heilung von Krankheiten kann man bis auf circa 2600 vor Christus in das alte China zurückführen. Wir sprechen hier also von bestimmt 4500 Jahren, in denen die Massage bekannt ist. Die ältesten Erwähnungen der Massage führt man auf den Chinesen Huang Di zurück. Er beschreibt gymnastische Übungen und Massagehandgriffe, die aus besagtem Jahr 2600 v. Chr. Stammen. Eine weitere frühe Erwähnung der Massage findet sich im alten indischen Ayurveda. Den Weg nach Europa, wenn wir von Asien als frühe Form der Massage ausgehen, fand eben jene wohl über das alte Griechenland. Der in der Medizin wohl bekannte griechische Arzt Hippokrates, von dem auch der berühmte Eid abstammt, brachte die Massage wohl im fünften bis vierten Jahrhundert vor Christus nach Europa. Hippokrates beschäftigte sich intensiv mit der Massage und verfasste dazu auch Niederschriften. Dies fand zum Beispiel Eingang bei der Behandlung von Gladiatoren im römischen Reich. Als weiterer griechischer Gelehrter ist im Zusammenhang mit der Massage Galenos zu nennen. Dieser widmete sich auch sehr ausgiebig der Massage als Therapieform und zwar im zweiten Jahrhundert vor Christus. Wie vielen anderen Dingen aus der Antike ging es dann jedoch auch der Massage, sie geriet über das Mittelalter hinweg in Europa in Vergessenheit und wurde erst im 16. Jahrhundert durch Paracelsus wiederentdeckt. Wobei es wohl erst dem Franzosen Ambroise Pare im gleichen Jahrhundert gelang, die Massage wieder allseits zu etablieren.

 

Der Weg der Massage in die Gegenwart

Den Weg der Massage in die Gegenwart lässt sich nach den bereits bekannten Teilen ihrer Geschichte über die sogenannte „schwedische Epoche“ weiterführen. Maßgeblich ist hierzu Pehr Henrik Ling zu nennen, ein Fecht- und Gymnastiklehrer aus dem 18./19. Jahrhundert. Er gründete im Jahre 1813 in Stockholm das „Zentralinstitut für Heilgymnastik und Massage“. Er entwickelte Handgriffe, welche er als „Reiben, Drücken, Walken, Hacken und Kneipen“ benannte und diese an seinem Institut lehrte. Ende des 19. Jahrhunderts fand die Massage über Amerika ihren Einzug nach Deutschland. Einen wesentlichen Anteil daran hatte der Orthopäde Albert Hoffa. Er verfeinerte die Massage hin zu der Form, in der wir sie heute kennen. Dadurch gerieten der Bewegunsapparat und gelenkspezifische Übungsbehandlungen in den Vordergund. Lange Zeit wurden Massagen dann durch Ärzte ausgeübt und weiterentwickelt. Dies ist heute nicht mehr so. Massagen werden heute von Masseuren und Physiotherapeuten ausgeübt, deren Ausbildung bei uns staatlichen Schutz genießt. So ist es dann heutzutage auch gar kein Problem, eine Massage zu Hause zu bekommen. Dazu muss man in der Gegenwart nicht mal mehr eine Praxis aufsuchen. Die Massage ist mobil geworden, wie so vieles in unserer heutigen Welt.

 

Wie wirkt eine Massage?

Die Frage, wie eine Massage wirkt, ist nicht ganz simpel zu beantworten. Deshalb soll darauf ein kurzer Blick geworfen werden. Prinzipiell gibt es erstmal sehr unterschiedliche theoretische Grundlagen bei Massagepraktiken. So viele Theorien es gibt, so viele Auswirkungen auf unseren Körper hat eine Massage. Widmet man sich dabei nur den wichtigsten, wobei unsere folgende Nennung keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, so kommen schon einige Arten der Massage zusammen. Beginnen wir also mit der vielleicht bekanntesten Auswirkung, der Entspannung der Muskulatur. Denn wer kennt es in unserer heutigen Zeit nicht, in der wir viel Zeit im sitzen, an Computern und Schreibtischen verbringen, die Verspannung zum Beispiel der Nackenmuskulatur? Bestimmt ist dies sehr vielen Menschen bekannt. Da kommt dann eine schöne Massage der Nackenmuskulatur und damit deren Entspannung sehr gelegen. Und heutzutage ist es nun auch wirklich kein Problem mehr, wenn ich in München auf Geschäftsreise bin, mir eine Massage mobil in München zum Beispiel ins Hotelzimmer kommen zu lassen. Arbeit – Arbeitsproblem – Lösung! Aber wir schweifen ab. Eine weitere Wirkungsweise der Massage ist die Steigerung der lokalen Durchblutung. Das sieht man ja schon daran, dass bei einer guten Massage die Haut schön rot wird. Eine verbesserte Wundheilung kann auch eine Wirkungsweise von Massagen sein. In diese Kategorie passt auch das lösen von Verklebungen und Narben. Auch ganz allgemein dient eine Massage der Schmerzlinderung. Man sieht also, dass die Massage schon durch diesen kurzen Überblick in eine Vielzahl von Richtungen wirken kann.

 

Die klassische Massage

Wenn wir nun schon betrachtet haben, wie oder worauf eine Massage wirkt, betrachten wir doch nun auch mal, warum überhaupt eine Massage wirkt, also wie sich durchgeführt wird. Dabei soll es primär um die sogenannte klassische Massage gehen. Die klassische Massage oder auch „schwedische Massage“, woher das kommt wissen wir ja nun, ist eine Unterordnung der direkten Massage. Zur Anmerkung sei gesagt, dass man direkte und esoterische Massagen unterscheidet. Da es zu weit führen würde, hier alle Formen zu thematisieren, widmen wir uns hier nur der klassischen Massage, also der direkten Massage, einfach auch deshalb, weil es weltweit die am häufigsten verwendete Massagepraxis ist. Wenn wir über eine klassische Massage sprechen, dann müssen wir dabei fünf Handgriffe betrachten:

 

Handgriff Effleurage

Effleurage bedeutet Streichung und leitet sich aus dem französischen Wort effleurer ab, was flüchtig berühren heißt. Hierbei handelt es sich um einen Handgriff, der ganz zu Beginn der Massage Anwendung findet und dazu dient, den zu Massierenden an die Hände des Therapeuten zu gewöhnen oder um Öl zu verteilen. Man kann wohl von dem angenehmsten Handgriff der Massage sprechen. Die Effleurage findet aber auch mitten in der Behandlung Anwendung, für eine Erholung zum Beispiel. Auch am Ende findet die Streichung statt, nämlich zur Entspannung der durch die Massage gestressten Muskulatur.

 

Handgriff Friktion

Die Bedeutung des Handgriffs leitet sich auch wieder aus dem Französischen ab und bedeutet Reibung. Mit den Handballen oder Fingerspitzen macht man dabei kleine, kreisende Bewegungen auf dem Muskel. Man löst damit Verspannungen oder Verhärtungen der Muskulatur. Eingesetzt werden sollte dieser Handgriff jedoch sehr behutsam, da er zu Schmerzen und Verletzungen führen kann, weil er sehr kraftvoll ist.

 

Handgriff Petrissage

Die Sprache aus der diese Bezeichnung stammt ist nun bekannt. Es bedeutet so viel wie Knetung. Dabei werden zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger oder aber auch der ganzen Hand, beziehungsweise beiden Händen, die Haut und Muskulatur geknetet. Der Handgriff wirkt auf die Muskulatur und das Unterhautbindegewebe. Dies verbessert die Durchblutung und löst Verspannungen.

 

Handgriff Vibration

Offiziell leitet sich dieser Begriff bei der klassischen Massage auch aus der französischen Sprache ab, bedarf aber wohl keiner weiteren Erklärung. Der Masseur erzeugt bei der Vibration ein Muskelzittern. Dabei werden die Handflächen oder die Fingerspitzen aufgelegt und so ein Muskelzittern erzeugt. Dies hat unter anderem eine krampflösende Wirkung.

 

Handgriff Tapotement

Der Begriff wird übersetzt mit Klopfung, womit ja fast schon erklärt ist, was hier geschieht. Mit der Handkante, den Fingern oder der flachen Hand werden bei diesem Handgriff kurze, schlagende Bewegungen getätigt. Dabei wird die periphere Durchblutung gefördert, was den Tonus der Muskulatur verändert. Vielleicht ist eine Form davon dem einen oder anderen als Klopfmassage bekannt.

 

Ganz- und/oder Teilkörpermassage

Bei Betrachtung der klassischen Massage gehört noch ein kurzer Blick auf den Unterschied zwischen Ganzkörpermassage und Teilkörpermassage. Auch, wenn es die Namen im Grunde bereits verraten, sei angemerkt, dass man von einer Ganzkörpermassage dann spricht, wenn nahezu alle Körperregionen mit einem oder mehreren der beschriebenen Handgriffe bearbeitet werden. In den seltensten Fällen handelt es sich bei dieser Form der Massage jedoch um eine medizinische Therapie. Besser gesagt, ganz selten wird eine solche Massage als medizinische Therapie verschrieben.

Bei der Teilkörpermassage wird, man vermutet es, nur ein Teil des Körpers massiert. Nicht zuletzt beschränkt sich jedoch auch eine Teilkörpermassage nicht nur auf einen Teil des Körpers, sondern oft auch noch um angrenzende. So geht eine Massage des Rückens auch gerne mit in die Arme über oder den Kopf. Da kommt es selbstverständlich auch den Therapeuten an und auf das, was zu behandeln ist.

 

Neue Formen der Massage

Wenn man sich die zuvor genannten Handgriffe und Wirkungsweisen der Massage vor Augen führt, ist ein ausgebildeter Therapeut eigentlich immer notwendig. Trotzdem gibt es in einer heutigen Ausformung der Massage ein technisches Hilfsmittel, welches nicht unerwähnt bleiben soll. Man sieht diese technischen Hilfsmittel mitunter schon in Einkaufszentren stehen. Ja genau, es handelt sich um Massagesessel. Eine Bewertung soll hier auch gar nicht stattfinden, eine kurze Beschreibung vielleicht schon. Oberschenkel, Rücken oder Nacken sind Zielgebiete dieser Maschinen. Rollen, Walzen und Vibratoren wirken dabei auf Muskeln und Gewebe ein. Druck- Knet- und Klopfmassagen sollen damit möglich sein. Doch können durch diese Maschinen natürlich nicht alle Handgriffe getätigt werden, die wir oben bereits erwähnt haben. Inwieweit sich bei diesen Maschinen bei einem selbst ein Wohlbefinden einstellt, muss man selbst ausprobieren. Wie gesagt, ein Produkttest soll es hier nicht werden.

Wenn man dann über neuere Formen der Massage spricht, man sich aber nicht in eine entsprechende Praxis begeben möchte, muss man sich aber auch nicht zwangsläufig einen solchen Massagesessel in seine Wohnung stellen. Möglichkeiten, in den Genuss einer Massage zu kommen, gibt es da auch anders. Beispielsweise ist es heute ganz bequem möglich, sich eine Massage mittels Hausbesuch zu besorgen. In vielen deutschen Großstädten wie München, Berlin oder Hamburg gibt es Angebote, die eine mobile Massage ermöglichen. Klar, wird der eine oder andere jetzt sagen, es gibt nichts, was es nicht gibt, aber um in den Genuß aller oben genannten Handgriffe im eigenen Heim zu kommen, benötigt man ganz sicher etwas anderes, als einen Massagesessel. Denn letztlich versteht es nur die Hand, oder besser die Hände, eines ausgebildeten Therapeuten, für die gute Entspannung oder Behandlung eines Leidens durch eine Massage zu sorgen. Bei einer Massage zu Hause fühlt man sich vielleicht auch am wohlsten und kann dann auch so richtig entspannen. Es ist auf jeden Fall mal eine moderne Ausformung der Massage, die man sich mal gönnen könnte.

 

Die mobile Massage

Wie bei den modernen Formen der Massage bereits angesprochen, bringt unsere heutige, geschäftige Zeit auch Situationen mit sich, in denen man in einer anderen Stadt ist, zum Beispiel geschäftlich und sich dann eine mobile Massage aufs Hotelzimmer in Hamburg wünscht. Verspannungen hat man ja gerne auch mal auf Geschäftsreisen. Da ist es dann von Vorteil, wenn man ein Portal im Internet nutzen kann, das einem eine mobile Massage in Hamburg vermitteln kann. Richtig gut ist es dann, wenn man über ein solches Portal auch eine mobile Massage in München oder Berlin vermittelt bekommen kann. Andere Städte natürlich auch, aber hier seien mal nur die großen deutschen Städte genannt. Ein solches Portal, welches Massagen in München, Hamburg oder Berlin mobil macht, ist Welmoa.de. Nach einem stressigen Arbeitsmontag in München sucht man eine Massage nach Hause? Welmoa hat da die Antwort. Auch für den nächsten stressigen Tag beispielsweise in Berlin kann da eine mobile Massage in Berlin Abhilfe schaffen. Es bestehen heute also gute Möglichkeiten sich in vielen Städten nach einem stressigen Tag eine entspannende Massage nach Hause zu bestellen. Entspannt in einer fremden Stadt einzuschlafen und sich am nächsten Tag erholt der neuen Herausforderung zu stellen, kann heute ein großer Vorteil im Geschäftsleben bedeuten.

 

Massage – eine zeitlose Therapie

Nimmt man mal alles zusammen, dann ist die Massage wohl eine der am längsten bekannten medizinischen Therapien. Über Jahrtausende nutzen Menschen diese Form der Behandlung, um zu entspannen oder zu heilen. Erwiesen ist, dass eine Massage uns helfen kann. Und mittlerweile müssen wir dazu nicht mal mehr Ärzte aufsuchen. Ausgebildetes Fachpersonal bietet uns eine mobile Massage zu Hause an.

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Massagen

Habt ihr euch in der letzten Zeit mal verwöhnen lassen und eine Massage genossen?

Es ist super entspannend und nach einer anstrengenden Woche genau das Richtige für Körper und Geist. Es gibt fast unendlich viele Massagetechniken, von der klassichen Massage, über die traditionelle chinesische oder thailändische Massage bis zur Massage mit heißen Steinen. Die Preise sind so unterschiedlich wie die Qualitäten und teuer ist nicht gleich gut. Am besten ihr verlasst euch auf Empfehlungen von Freunden oder schaut, ob ihr sehen könnt, welche beruflichen Qualifikationen der Masseur hat, denn während der Massage will man ja entspannen und nicht ständig kontrollieren, ob alles ok ist. Ganz grauenvoll sind die Massageliegen, die einem Folterinstrumente von hinten in Po und Rücken rammen. Ich habe es mal ausprobiert und kann nur sagen, Finger weg. Noch nicht mal die 5.- EUR die man in der Regel bezahlt sind es wert, sich von einer maschine den Rücken zertrümmern zu lassen.

Ansonsten macht doch bald mal wieder einen Termin bei eurem Masseur und lasst es euch gut gehen. Es lohnt sich wirklich.