Fitness – Für einen gesunden Körper


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The following is a list of all entries from the Kraftnahrung category.

Xylit – der gesunde Zucker

fastenJa, sie lesen richtig. Es gibt ihn wirklich, den gesunden Zucker. Xylit ist sein Name oder auch Birkenzucker. Allein schon diese kurze Beschreibung macht doch neugierig, gerade wenn man bedenkt, wie negativ der Ruf des Zuckers doch mitunter ist, so dass nachfolgend etwas näher auf den Wunderzucker Xylit eingegangen werden soll und die guten Eigenschaften näher beleuchtet werden sollen.

 

Wo kommt Xylit her?

Der Wissenschaftler Emil Fischer hat Xylit erstmals um 1890 entdeckt. Seinen Namen Birkenzucker verdankt Xylit der Isolation aus Holzspänen, beziehungsweise der Gewinnung aus Baumrinde und dabei vornehmlich von der Birke. Das Vorkommen von Xylit ist jedoch nicht auf Baumrinde beschränkt. In weitestgehend allen Obst- und Gemüsesorten ist Birkenzucker enthalten, jedoch in einer so geringen Menge, dass eine Extrahierung aus diesen Naturprodukten nicht sehr lohnenswert ist. Die heutigen Hauptquellen des Xylit sind auch nicht mehr Baumrinde oder -späne, sondern man gewinnt es aus Reststoffen wie Getreidekleie, Stroh und Maisspindeln. Die mitunter doch sehr aufwendige Gewinnung des Birkenzuckers erklärt auch seinen, im Vergleich zu normalem Zucker, höheren Preis. Vornehmlich findet man Xylit daher in Geschäften fast ausschließlich im Reformhaus und nicht in normalen Supermärkten. Eine tolle Alternative ergibt sich natürlich heute dadurch, dass man ganz bequem Birkenzucker online von zu Hause aus kaufen kann. nature-sky-twilight-grass-9198.jpg

 

Tolle Eigenschaften des Birkenzuckers

 Nun sollen aber die bereits angesprochenen guten Eigenschaften des Xylit auch thematisiert werden. Hier ist vielleicht zuerst zu erwähnen, dass Xylit im Grunde als Pulver dem normalen Zucker sehr ähnlich sieht. Auch eine vergleichbare Süßkraft bringt der Birkenzucker mit sich. Den früheren leicht minzigen Geschmack des Xylit hat man heute wunderbar in den Griff bekommen, so dass einem Einsatz für Marmeladen und beim backen nichts mehr im Wege steht. Doch findet Birkenzucker weiterhin vornehmlich seinen industriellen Einsatz in der Kaugummi- und Zahnpastaherstellung. Ja genau, Xylit wird in Zahnpasta verwendet, womit wir bei den positiven Eigenschaften wären. Im Gegensatz zu anderen Süßstoffen, denen mitunter auch höchst fadenscheinige Fähigkeiten nachgesagt werden, hat der Birkenzucker diese nämlich wirklich. Nachgewiesen ist, dass Xylit antikariogen wirkt. Dies bedeutet, anders formuliert, dass Birkenzucker Karies vorbeugt. In klinischen Studien in Finnland Anfang der 70er Jahre, bekannt als Turku-Zuckerstudien, wurde diese Wirkung des Xylit belegt. Dies wird dadurch erklärt, dass Birkenzucker von den kariogenen Bakterien nicht verstoffwechselt werden kann, deshalb absterben und daran gehindert werden, sich an der Zahnoberfläche als Plaquebakterien anzuheften. Die Studien beziffern die optimale Menge Xylit auf fünf bis zehn Gramm in mehreren Portionen pro Tag. Kaugummi und Lutschpastillen sind dabei zwei Varianten der Aufnahme des Birkenzuckers.

Ferner ist belegt, dass Xylit die Speichelproduktion fördert. Die damit geförderte Bildung von Komplexen mit Calcium und Speicheleiweißen in der Mundhöhle, erhöhen die Remineralisation der Zahnsubstanz. blonde-towel-portrait-glamour-339353.jpeg

 

Einsatz von Xylit bei Diabetes 

Eine weitere gute Eigenschaft des Birkenzuckers ist sein niedrigerer physiologischer Brennwert im Vergleich zu normalem Haushaltszucker (Saccharose). Die Verstoffwechselung des Birkenzuckers läuft zwar nicht unabhängig vom Insulin ab, jedoch beeinflusst es den Insulin- und Blutzuckerspiegel wesentlich geringer als die normale Saccharose. Ein Einsatz von Birkenzucker im Rahmen einer diätischen Ernährung bei Diabetes Mellitus, als Ersatz für normalen Zucker, wird demnach gerne getätigt. belly-body-clothes-diet-53528.jpeg

 

Weitere medizinische Einsatzgebiete

Zu den bereits beschriebenen positiven Effekten von Xylit in Bezug auf Karies und Diabetes, lassen weitere Studien bezüglich der medizinischen Einsetzbarkeit von Birkenzucker aufhorchen. So wurde eine prophylaktische Wirkung von Xylit bei akuten Mittelohrentzündungen nachgewiesen. Zugrunde liegen hierfür einige Studien in denen hohe Dosen des Birkenzuckers verabreicht wurden. Die Dosis des verabreichten Xylit lag dabei bei circa 10 Gramm pro Tag. pexels-photo-366063.jpeg

Weiterhin ist nachgewiesen, dass Xylit im Darm Komplexe mit Calcium bildet. Dadurch erleichtert der Birkenzucker die Resorption des Calciums. Hierin könnte ein Weg zur Vorbeugung gegen Osteoporose liegen. Hier ist jedoch lediglich ein möglicher Ausblick zu sehen, da in diesem Zusammenhang ein wenig erforschter Ansatz zu sehen ist.

 

Nebenwirkungen von Xylit?

Fragt man nach den negativen Aspekten von Xylit, fällt einem nicht sonderlich viel ein. Anzuführen ist hier wohl die, zumindest zu Beginn der Einnahme von Xylit, abführende Wirkung des Birkenzuckers. Diese Wirkung kann bei einer Einnahme von 0,5 Gramm Xylit pro Kilogramm Körpergewicht auftreten. Der Körper gewöhnt sich jedoch in einem Zeitraum von drei bis vier Wochen an Xylit und die Symptome verschwinden. Einnahmen von 200 Gramm Xylit am Tag wurden in Studien untersucht und ohne Probleme vertragen.

Xylit und die Tierwelt 

pexels-photo-406014.jpegSo positiv sich der Birkenzucker beim Menschen auswirkt, kann er sich bei manchen Tierarten sehr negativ bemerkbar machen. Da Xylit bei einigen Tierarten, so beispielsweise bei Hunden, Ziegen, Kaninchen, Rindern, einen starken Effekt zur Ausschüttung von Insulin hat, kann es bei diesen Tieren zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels kommen, der lebensbedrohlich sein kann. Hunde konnten zudem bei der Verabreichung von Birkenzucker an Leberversagen und Gerinnungsstörungen erkranken. Ein tödlicher Ausgang bei Einnahme von Xylit ist bei Hunden möglich, wenn eine schnellstmögliche intensive medizinische Betreuung nicht vorgenommen wird.

cat-animal-eyes-grey-54632.jpegKatzen, als zweite große Haustiergruppe, reagieren im Vergleich zu Hunden ganz unbedenklich auf Xylit. Hier ist bei der Verabreichung von Birkenzucker eine eher positive Wirkung, vergleichbar mit der bei Menschen, zu beobachten. Katzen ziehen aus Xylit eine positive Wirkung in Bezug auf ihre Mundhygiene. So wurde nachgewiesen, dass Birkenzucker bei Katzen deutlich Zahnstein und Plaque mindert.

Birkenzucker – eine lohnende Alternative 

Betrachtet man zusammenfassend die Eigenschaften von Xylit, so überwiegen die positiven Aspekte. Da Xylit online zu kaufen ist, kann hier eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Süßungsmitteln konstatiert werden. Auch der etwas höhere Preis von Birkenzucker ist bei diesen positiven Eigenschaften kein Hinderungsgrund. In seine Gesundheit investiert man doch ganz gerne etwas! pexels-photo-207381.jpeg

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Muskelaufbau: Wieiviel Eiweiß ist notwendig?

Um einen effektiven Muskelaufbau zu erfahren, ist ein hoher Eiweißkonsum wichtig. Die Rede ist von 2 bis 3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Doch wie viel Eiweiß kann der Körper pro Mahlzeit tatsächlich aufnehmen?

Dabei halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass hier die Grenze bei 30 Gramm liegt. Doch das stimmt nicht. Denn schon fast jedes Mittagessen mit Fisch oder Fleisch liefert mehr als 30 Gramm Protein. Und der Körper könnte es sich kaum leisten, nur 30 Gramm Eiweiß pro Mahlzeit aufzunehmen und den Rest irgendwie zu verschenken.

Zwar sinkt die Aufnahmerate an Protein bei besonders eiweißhaltiger Kost, so werden statt 97 Prozent nur noch 90 Prozent genutzt, doch ist dieser Rückgang für die Praxis unerheblich. Im Grunde genommen gilt, dass der Körper soviel Eiweiß verwerten kann, wie wir ihm mit der Nahrung zuführen.

Die Ursache: Eiweiß verbleibt solange im Magen, bis es der Darm zur Verdauung heranzieht. Das erklärt auch, warum Eiweiß sich als hervorragender Sattmacher eignet.

Und da ein sehr hoher Eiweißkonsum über die normale Ernährung eigentlich nicht zu erreichen ist, kann man durchaus auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Welche Gefahr eine sehr eiweißhaltige Ernährung mit sich bringt, könnt ihr hier erfahren.


Immer mehr Dopingfälle bei Hobbysportlern

muskelnImmer mehr Apotheker warnen vor der Einname von Dopingmitteln. Gerade bei Hobbysportlern wird diese Methode des scheinbar schnellen Aufbaus der Leistung immer beliebter. Auch im Freizeit- und Breitensport greifen immer mehr Menschen zu Tabletten und Spritzen.

Etwa 200.000 Hobbysportler nehmen Schätzungen zufolge Dopingmittel in Deutschland ein, wobei die Dunkelziffer weitaus höher ist und Grund zur Sorge bereitet. Den Apothekern zufolge, habe etwa jeder fünfte Besucher eines Fitness-Studios Erfahrungen mit der Einnahme von verbotenen Substanzen.

Jeder Sportler, der zu solchen Substanzen greift, spielt im wahrsten Sinne des Wortes mit seinem Leben. Das schlimmste daran sind aber die Langzeitfolgen, die durch den Missbrauch dieser Mittel entstehen – sie sind verheerend. Die Nebenwirkungen, die Amphetamine, Anabolika und Co. auslösen, sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und häufig auch Aggresionen. Darüber hinaus wird das Zentrale Nervensystem angegriffen und dauerhaft geschädigt. Häufig werde auch von Sehnen- und Muskelabrissen sowie von chronischen Schmerzen berichtet. Dagegen seien die akuten Nebenwirkungen wie Akne und Haarausfall eher ein Schönheitsproblem.


Workout Tipps für den Frühling – Teil1

1. Limitieren Sie ihr Workout auf 30-40 Minuten!
Klar nach dem langen Winter stecken wir jetzt voller Tatendrang, aber trotzdem sollten wir es nicht übertreiben. Stundenlanges abquälen im Fitnessstudio ist meistens absolut kontra produktiv. Denn bessere Resultate erreicht man damit meist nicht, sondern man belastet unnötig Muskeln und Gelenke. Nach spätestens 45 Minuten schüttet der Körper so viele Stresshormone aus, dass die Testeronausschüttung gehämmt wird und der Muskelaufbau gehemmt wird. Ein weiteres Trainieren führt dann zum Übersäuern des Muskelgewebes.

2. Hochintensives Workout!
Um stundenlanges Training zu überstehen, muss die Intensität zwangläufig massiv herunter gefahren werden. Aus leistungsorientierter Sicht absolut überflüssig. Es ist physiologisch gesehen wesentlich effektiver in einem kürzeren Zeitraum mit maximaler Intensität zu trainieren.

3. Proteine, Proteine!
Proteine oder besser bekannt als Eiweiße werden leider zu häufig in ihrer Bedeutung  für das Muskelwachstums unterschätzt. Sie sind der Stoff aus dem „Muskelträume“ gemacht sind 🙂 Nach dem Training, in der Regenerationsphase dienen sie als Bausteine für den Muskelaufbau. Als Faustformel sollte man sich merken:
2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht am Tag verzehren. Das heißt bei einem 80kg schweren Sportler, sollten 160g Eiweiße am Tag zugeführt werden. 

4. Viel Wasser trinken!
Um den Stoffwechsel zu unterstützen, sollte man viel Wasser über den ganzen Tag verteilt trinken. Das wird immer öfter vernahlässigt, aber gerade beim Training und dem vielen Schwitzen ist eine ausreichende Wasserzufuhr extrem wichtig. Als Faustformel sollte man ca. 2-3 Liter Wasser täglich zu sich nehmen.
Mit Wasser ist auch wirklich Wasser und nicht etwa Bier, Kaffee, Säfte oder Ähnliches gemeint, denn diese entziehen dem Körper noch mehr Flüssigkeit.

5. Kohlenhydrate sind fürs Training unersätzlich!
Auch wenn alle Abnehmfanatiker jetzt aufschreien, aber gerade für Sportler sind Kohlenhydrate extrem wichtig. Schließlich stellen sie der Energielieferant Nr.1 für den Körper. Ohne diese Energiereserven kann keine Höchstleistung erbracht werden. Auch hier gibt es eine Faustformel: ca. 200 Gramm Kohlenhydrate am Tag sind absolut ausreichend. Sollte man viel trainieren, können es auch bis zu 400 Gramm werden.


Ist Fasten gesund?

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Immer mehr Menschen verzichten ein bis zweimal im Jahr freiwillig auf Nahrung und beginnen damit ein Leben auf Sparflamme.

Doch wirkt sich das Fasten positiv oder doch eher negativ auf den Körper aus?

Fasten bedeutet aber nicht,garnichts zu sich zu nehmen.Eher kann man es auch als kalorienarme Trinkdiät bezeichenen,perfekt dosiert,bleiben die Hungergefühle aus und der Körper behält seine Leistungsfähigkeit.

Es gibt unterschiedlliche Formen des Fastens,die wohl bekannteste ist das Heilfasten.

Heilfasten wurde zur Vorbeugung und Behandlung bestimmter Krankheiten,wie Hautleiden oder Rheuma entwickelt,es empfiehlt sich auch für Gesunde zur Entschlackung und Stärkung des Immunsystems.Zu sich genommen werden Vitamine und Mineralien und mindestens zwei Liter Frucht- und Gemüsesaft.Aber weder die heilende Wirkung,noch dass der gesunde Körper überhaupt so etwas wie Schlacke bildet, ist allerdings medizinisch nachgewiesen.Hauptsache man fühlt sich danach besser,auch in der Hoffnung,dem Körper etwas Gutes angetan zu haben.

Eine andere Form des Fastens ist die sogenannte Nulldiät.Bei der Nulldiät werden nur kalorienfreie Getränke sowie Mineral- und Vitaminpräparate aufgenommen.Zum normalen Abnehmen ist sie aber nicht zu empfehlen,denn Verluste an körpereigenem Eiweiss und ein hoher Harnsäurespiegel bringen erhebliche Gesundheitsrisiken mit sich.Es wäre also ratsam vorher seinen Hausarzt zu konsultieren und mit ihm über die gesundheitlichen Probleme und Risiken zu sprechen.

Die letzte Form des Fastens ist modifiziertes Essen.Es eignet sich besonders für stark Übergewichtige,dabei wird eine bestimmte Menge an Eiweiss zu sich genommen,sowie Vitamine (die können nie schaden),Mineralstoffe sowie Kohlenhydrate.Alles eben modifiziert,dadurch wird verhindert,dass der Körper zuviel Eigeneiweiss abbaut.Diese Art des Fastens macht natürlich nur dann Sinn,wenn man danach seine Ernährung umstellt und diese versucht auch beizubehalten.

Laut medizinischer Sicht ist also Fasten durchaus gesund,einmal im Jahr eine Woche auf Sparflamme leben,könnte man ja mal versuchen,auch wenn es nur der Psyche hilft.