Fitness – Für einen gesunden Körper



Rote Beete für mehr Ausdauer

Einner englischen Studie zufolgen, sollen Sportler, die regelmäßig Rote Beete essen oder deren Saft zum Durst löschen trinken eine Steigerung der Ausdauer damit erzielen.

Apfelschorle und Mineralwasser könnte damit in Sportlerkreisen schon bald der Rang abgelaufen werden. Ein halber Liter des Safts soll einer englischen, placebokontrollierten Studie zufolge die Leistung von Ausdauersportlern steigern.

An der Studie nahmen 8 Männer im Alter von 19 bis 38 Jahren teil, die im Dienste der Forschung über sechs Tage hinweg täglich einem halben Liter Rote Beete-Saft tranken. An den letzten drei Tagen verausgabten sie sich nach ihrer flüssigen Erfrischung auf dem Fahrradergometer und absolvierten einen Belastungstest. In der zweiten Studienphase tranken die Männer vor dem Training Johannisbeer- statt Rote Beete-Saft. Im Anschluss verglich die Forschungsgruppe von der Universität Exeter in England die Ergebnisse der Belastungstests miteinander.

In jener Phase, in der Rote Beete-Saft getrunken wurde, hielten die Probanden im Durchschnitt 92 Sekunden länger auf dem Ergometer durch als in der zweiten Studienphase, in der die Studienteilnehmer den Johannisbeersaft vorgesetzt bekamen. Insgesamt konnten die Forscher damit eine Verbesserung des Durchhaltevermögens um bis zu 16 Prozent verzeichnen.

Grund hierfür soll der hohe Anteil an Nitraten im Wurzelsaft. Nitrate verbessern die Sauerstoffverwertung und fördern so die Ausdauer. Lungenfunktionstests belegen diese Vermutung. Ausdauersportler sollten trotz fitnesssteigernder Wirkung dennoch das Maß halten, denn Rote Beete enthält nicht nur leistungsfördernde Nitrate, sondern außerdem reichlich Oxalsäure, die die Bildung von Nierensteinen begünstigen kann.

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Kommentare

  1. * Eddy says:

    …nur schade, dass Rote-Beete-Saft im Vergleich zu Apfelschorle geschmacklich nicht wirklich gut davon kommt. Sonst würde ich nämlich sicher jeden Tag einen Liter trinken – und mich auf die entsprechende Leistungssteigerung beim nächsten Marathon jetzt schon freuen… *g*

    Da ich aber nun mal diesen Saft nicht mag, muss ich meine Zeiten wohl auch weiterhin ausnahmslos durch Training verbessern. Naja, wär ja auch schon fast zu einfach sonst, oder? :-))

    Viele Grüße aus Hamburg, Eddy

    | Antwort Verfasst 8 years, 1 month ago


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