Fitness – Für einen gesunden Körper



Im Rhythmus der Musik

Viele Läufer sieht man auf mit Knopf im Ohr rennen und das hat auch einen guten Grund. In einer Studie der Londoner Brunel Universität wurde jetzt nachgewiesen, dass Musik die Leistung bis zu 15% steigert. Der Läufer orientiert sich am Takt der Musik und kann so seine Kraft gleichmäßiger und effektiver abrufen. Man kennt die Trommelschläge auf den alten Sklavenschiffen, die nicht nur die Synchronität garantierten, sondern auch durch die monotone Wiederholung des Rhythmus die Leistung erhöhten. Man sieht, das manches Wissen schon so alt ist, dass es eigentlich einer wissenschaftlichen Bestätigung gar nicht bedarf.

Gute Laune und Ablenkung spielen auch eine Rolle. Wer sich beim Laufen auf die Musik konzentriert, der lenkt sich von möglichen Schmerzen oder Leistungstiefs ab und bringt sich selber in eine gute Laune. Wichtig ist aber, dass der Rhythmus der Musik mit dem gewünschten Lauftempo überein stimmt, damit man sich nicht über- oder unterfordert. Ich habe bei mir festgestellt, dass bei langen Läufen die Musik sogar schädlich sein kann, wenn das Tempo wechselt, da man sich automatisch am Takt der Musik orientiert. Man muss sich also vorher seine optimale Titelauswahl zusammenstellen. Jeder muss also für sich selber herausfinden, welche Musik für ihn geeignet ist. In der Studie wurden Rock- und Pop-Songs gespielt, aber es ist natürlich auch denkbar, dass klassische Musik eine positive Wirkung hat. Bei mir jedenfalls funktioniert es wunderbar, ich finde ein klassisches Konzert nämlich wesentlich beruhigender als eine Heavy-Metal-Band.

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Kommentare

  1. * Anja says:

    Dem kann ich nur zustimmen!
    Als ich neulich im Fitnessstudio rechts und links neben mir noch jemanden auf dem Laufband hatte, die beide einen anderen Rhytmus als ich gelaufen sind, bin ich völlig aus dem Tritt gekommen. Also mustte ich mir Musik zum laufen besorgen.

    Eine kleine Recherche im Internet hat mich zum Podcast PODRUNNER gebracht. Das ist Musik extra für Läufer. Jeder Titel ist in einem bestimmten BPM (Beat per minute). So kann sich jeder genau seinen Ryhthmus aussuchen. Die Stücke sind meistens über 1 Std lang. Damit entfällt ein ständiger Ryhtmuswechsel wie es bei „normaler“ Musik aus den Charts zB wäre. Der Podcast erscheint ca. 1-2 mal pro Woche. Es gibt also immer wieder was neues auf die Ohren.

    Seitdem ich diese Musik habe, kann ich auch ohne Probleme neben mir jemanden mit einem anderen Tritt laufen haben. Ich selbst laufe dadurch wesentlich gleichmäßiger, damit auch schneller und effektiver.

    Hier der Link direkt zum Podcast:
    http://www.podcast.de/podcast/9641/Podrunner_-_Exercise_music_for_running,_spinning,_or_any_fast-paced_workout

    | Antwort Verfasst 9 years ago
  2. * Andreas says:

    Ah geh ! Bei klassischer Musik würden mir die Füße einschlafen ! Mir reicht das Trampeln meiner eigenen Hufe als perfekter Takt. Dazu Vogelgezwitscher, Blätterrauschen, was die Natur freiwillig und von selbst hergibt (die mich beim Laufen umgebende Natur ist gemeint).

    Ich finde es geradezu typisch für die heutige Zeit, daß sich die Leute auch noch beim Laufen was reinstöpseln müssen um nur ja nicht zu sich zu kommen !

    | Antwort Verfasst 9 years ago
  3. * Gerd says:

    Es kommt auf die jeweilige Stimmung an. Es gibt Tage, und das sind die meisten, da laufe ich bewusst ohne Musik. Ich Laufe meistens sehr früh durch den Wald. Da gibt es so viel zu hören und zu sehen, da würde mich ein Walkman nur stören.
    Manchmal gibt die Natur die beste Musik zum Laufen 😉

    | Antwort Verfasst 9 years ago
  4. * run4life says:

    Ich laufe auch ab und zu mit Stöpsel in den Ohren. Dabei habe ich festgestellt, daß es bestimmte Arten von Musik gibt, mit der ich laufen kann, und andere mit der es überhaupt nicht geht. Logischerweise sind gleichbleibende Beats gut. Charts höre ich sowieso so gut wie nie, auch wenn ich nicht laufe, denn das ist meistens eh nur Kommerz-Schrott. Lieber alte Klassiker in der „Long Version“. Papa was a Rolling Stone, Rappers Delight, Get Ready. Supermax usw. Auch alte Kamellen von Chic, Donna Summer, Earth Wind and Fire oder Kool and the Gang machen gute Laune beim Laufen.

    Allerdings genieße ich auch die natur und Stille, die man vor allem oft bei neuen Laufstrecken in der Natur genießen kann.

    Habe mir vorgenommen zum nächsten Wettkampf eine genau auf die Kilometer abgestimmte Playlist zu erstellen. Mein Problem ist nämlich, daß ich am Anfang immer zu schnell bin, was mir dann am Ende fehlt. Vielleicht hilft ja da so eine „maßgeschneiderte“ Zusammenstellung.

    | Antwort Verfasst 9 years ago


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