Fitness – Für einen gesunden Körper



Nutzten Schwimmer ein neues Herzmittel zum dopen in Peking?

In 32 Schwimmwettbewerben vielen 25 Weltrekorde, was seinerseits ebenfalls ein Weltrekord ist. Selbst in Athen wurden nur 8 neue Weltrekorde aufgestellt, wo die Doping-Kontrollen noch deutlich geringer waren als heute. Die Vermutung liegt nahe, dass in Peking ein neues Dopingmittel eingesetzt wurde und man als Versuchskaninchen die Schwimmer ausgewählt hatte. Mit durchschlagendem Erfolg. Natürlich ist nichts bewiesen, doch schon alleine die Anzahl der Weltrekorde lässt einen daran zweifeln, dass dies nach jahrlanger Professionalisierung des Schwimmsports nur auf neue Trainingsmethoden zurückzuführen ist.

Der Trainingsforscher Wilhelm Bloch äußerte in einem Fernsehinterview im ZDF ganz deutlich, dass er ein experimentelles Herzmedikament für die Leistungssteigerung verantwortlich hält. Nachdem langezeit im Doping gezielt der Muskelaufbau gefördert wurde, zielt das jetzige Doping auf den Sauerstofftransport im Blut. Je mehr Sauerstoff transportier werden kann, umso mehr kann ein Sportler leisten. Doch auch solche Muskeln ermüden irgendwann. Bei besagtem Herzmittel wurde aber  in Tierversuchen nachgewiesen, dass die Muskeln einfach nicht mehr ermüden, was bei unseren Wasserratten in Peking ebenfalls zu beobachten war. Den Schwimmern ging nicht wie üblich zum Ende hin die Puste aus, die Zeiten blieben stabil. Unsere Goldmedalliengewinnerin Britta Steffen holte im 100 Meter Lauf einen Rückstand nach der ersten Wende auf, als würde sie gegen eine Gruppe von Aquafitness-Rentner antreten. Natürlich gilt immer die Unschuldsvermutung, doch wir sind ja auch nicht blind, oder? Und wir sind auch nicht mit dem Klammerbeutel gepudert.

Und die Argumente eines anderen Trainingsspezialisten, der selber mit Schwimmern arbeitet, sind so durchsichtig wie es nur geht. Er erklärt die Weltrekorde mit der aussergewöhlichen Physis der heutigen Schwimmer und nimmt als Vergleich einen Mark Spitz. Wir brauchen als Vergleich keinen Helden der Geschichte des Schwimmsports, wir müssen einfach nur die Trainingszeiten der heutigen Schwimmer mit ihren eigenen Zeiten von vor vier Jahren vergleichen. Der gleiche Herr sieht den Vergleich von Nichtsportlern mit Sportlern es als Beweis an, dass kein Doping im Spiel sein könne. Wie sagt er so schön: „Nehmen Sie sich einen mäßigen Schwimmer und pumpen Sie ihn mit Dopingmitteln voll. Oder stecken Sie ihn in einen dieser neuen Anzüge. Da passiert nicht viel“. Viel dümmer kann eine Ausrede nicht sein und ist ja schon fast der indirekte Beweis dafür, dass dieser extra hier nicht namentlich genannte Herr mit Doping zu tun hat oder hatte.

Wer weiß, mir macht es jedenfalls nur noch wenig Spass bei Sportarten wie Schwimmen oder Laufen zuzusehen, weil ich immer darauf warte, dass mal wieder eine A- oder B-Probe positiv war.

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Kommentare

  1. * JuliaB says:

    Die Olympischen Spiele mag ich sehr. Es ist unglaublich, wie hart die meisten Sportler sich trainieren. Ich sage die meisten, weil einige nehmen diese Herzmittle oder weiss ich nicht was für Tabletten. Diese sollten nicht mitmachen.

    VLG 🙂

    | Antwort Verfasst 9 years, 1 month ago
  2. * Geistmaria says:

    Ich sehe den Sinn des Doppings nicht, warum findet noch eine Olimpiade statt wenn jeder Sportler nicht gerecht spielt? Ich fand es schrecklich in Peking dass man die Pferde gedoppt hat, grausam!

    | Antwort Verfasst 9 years, 1 month ago
  3. * Sevta says:

    Warum soll man Dopingmittel pumpen? Wo bleibt das FAIR-PLAY? Ich weiss nicht wo Doping uns bringen wird…

    | Antwort Verfasst 9 years, 1 month ago
  4. Also bei den Schwimmern hab ich nicht aufgepasst aber in jedem Fahrradwettbewerb wird der Gewinner jeder Stufe des Rennens 2 Tage spaeter dann fuer Doping disqualifiziert. Oder so scheint es auf jeden Fall.

    | Antwort Verfasst 9 years, 1 month ago
  5. man dopt alles was man dopen kann um den Sieg zu erzielen und die Spiele finden stat weil wir sie sehen sehen wollen

    | Antwort Verfasst 9 years, 1 month ago


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