Fitness – Für einen gesunden Körper



Training am Arbeitsplatz

 

Immer mehr Arbeitgeber haben erkannt, dass sich die Fitness ihrer Mitarbeiter in besserer Arbeitsleistung und damit in klingender Münze für sie auszahlt, ganz so wie wenn sie in Medienfonds investieren. Aus diesem Grund sind sie auch bereit den Mitarbeitern bei ihrer sprotlichen Betätigung Unterstützung zu geben. Manche Betriebe bieten an, jede Stunde Fitnesstraining mit einer bestimmten Anzahl von Freistunden zu honorieren, andere gehen noch weiter und richten in den Betirebsräumen Fitnessstudios ein, selbst wenn sie dafür einen kredit-ohne-schufa brauchen.

Viele Arbeitnehmer, die den ganzen Tag vor dem Computer verbringen, bekommen mit der Zeit chronische Rückenschmerzen und Verspannungen. Häufig kommt auch noch Übergewicht hinzu. Ein US-Möbelunternehmen hat daher nun die sogenannte Walkstation entwickelt – einen Computerarbeitsplatz inklusive Laufband. Maximal drei Stundenkilometer beträgt das Tempo – langsam genug, um noch vernünftig arbeiten zu können und um gleich mehrere Stunden am Tag auf dem Gerät zu verbringen, sagen die Hersteller.

 

Der Unternehmensberater John Challenger sagt der neuen „Walkstation“ eine große Zukunft voraus. „Die Firmen erkennen, dass sie einen Weg finden müssen, um ihre Gesundheitsausgaben in den Griff zu bekommen“, sagt er. Vor allem übergewichtige Mitarbeiter kosteten die Unternehmen in den USA viel Geld. „Die Firmen wollen sicherstellen, dass die gesunden Mitarbeiter nicht durch kranken belastet werden, und deshalb beginnen sie, umfassende Fitnessprogramme aufzulegen, um der Gesundheitskrise offensiv entgegenzuwirken.“

 

Details-Chef Bud Klipa ist schon jetzt vom Erfolg seines Produktes überzeugt. Zwischen 30 und 40 Stück pro Woche verkaufe sein Unternehmen bereits. „Die Reaktion auf das Angebot war überwältigend“, sagt er. „Wir haben sehr viele Kunden, die nach dem ersten Gerät noch mehr gekauft haben.“ Die Walkstation kam im vergangenen Jahr auf den Markt. In einfacher Ausstattung kostet sie rund 4500 Dollar pro Stück. Entwickelt wurde das Gerät von James Levine, einem Forscher an der berühmten Mayo-Klinik, in der schon zahlreiche Prominente ihre Pfunde purzeln ließen.

 

„Die Walkstation soll keine Fitnessstation im Büro sein“, betont Levine. Ziel sei es nicht, den Pulsschlag hochzutreiben oder die Leute zum Schwitzen zu bringen. Vielmehr gehe es darum, die Menschen runter von den Bürostühlen holen und überhaupt in Bewegung zu bringen. Gesundheitliche Vorteile habe das Gerät durch den sogenannten „NEAT-Effekt“ nenne: die „non-exercise activity thermogenesis“, was so viel heißt, dass der Körper durch die leichte Bewegung angeregt wird. Bei einer Geschwindigkeit von nur einer Meile pro Stunde (1,6 Kilometer) verbrenne der Körper 100 Kilokalorien zusätzlich, sagt Levine. „Ich habe das Gerät 68 Tage lang genutzt, bin dabei 308 Kilometer gegangen, habe 32.000 Kalorien verbrannt, die ich sonst nicht verbrannt hätte, und habe fünf Kilo verloren“, erzählt Klipa.

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Kommentare

  1. * Patricki says:

    Schoener Beitrag, ich wusste von dieser Methode gar nicht, aber ich finde sie sehr praktisch und gesund. Alles Gute!

    | Antwort Verfasst 9 years, 3 months ago
  2. * Geistmaria says:

    Ich wuerde mich sehr freuen wenn ich Sport an meinem Arbeitsplatz treiben koennte, den anders habe ich zu wenig Zeit dafuer. Es ist eine tolle Idee, ich glaube das viele mit mir einig sind 🙂

    | Antwort Verfasst 9 years, 2 months ago


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