Weicheier und Schattenparker
Es ist schon lustig, wie viele Menschen kaum Energie besitzen. Faul sein und vor dem Computer oder Fernsehen abhängen, ist zunehmend angesagt. Das Zauberwort „chillen“ macht die Runde unter den Jugendlichen der sog. „Generation Doof“. (Frage: Nennen sie drei skandinavische Länder – Antwort: Niederlande, Schweden und Nordpol)
Gestern unterhielt ich mich mit einem 25-jährigen, normal entwickelten Exemplar dieser Generation, da er eine Wohnung sucht. Seine Vorstellung lautet, es sollen Markt, Supermarkt und U-Bahn in der Nähe sein. Natürlich muss die Wohnung bezahlbar sein und darf nicht weiter als drei U-Bahnstationen von seinem Arbeitsplatz entfernt sein. Als ich ihm erklärte, das dies unmöglich sei, da diese Beschreibung auf gerade mal 2 Straßenzüge zutrifft, in der die Wohnungen aber keinesfalls als preiswert zu bezeichnen sind, schaute er mich ganz ungläubig an. Realitätsverlust? Ich kenne mich mit Irisdiagnostik nicht aus, aber seinem Blick war zu entnehmen, dass die Vorstellung, er müsse in Zukunft eventuell fünf Stationen mit der U-Bahn fahren oder wohlmöglich sogar umsteigen, eine Panik in ihm aufkommen lies, die vermutlich noch nicht mal Soldaten angesichts ihres Feindes verspüren. Wer hat diese Generation von Turnbeutelvergessern erzogen? Liebe Leute, gebt euch bei der Erziehung eurer Kinder mehr Mühe, sie müssen später schließlich meine Rente bezahlen.

ich glaube, dass jugendliche sind sehr bequem und achten mehr auf den luxus auf…
gruss
| Verfasst 1 year, 4 months agoHatte der arme verwirrte Jugendliche denn einen drogen-verklärten Playstation-Blick und eine Base-Cap auf…?!
Vielleicht hatte er ja einfach auch nur Angst, er könnte sich bei mehr als drei Stationen einfach zu leicht verzählen. Zahlen größer als Drei bereiten manchen jugendlichen heutzutage ja schon arge Probleme…
Auch lustig:
| Verfasst 1 year, 2 months agohttp://gilco.wordpress.com/2008/08/19/generation-doof-live-oder-can-you-feel-the-power/